Schimmelbildung: Besser Feuchtigkeit in Räumen verhindern

Zieht erstmal Feuchtigkeit in einen Raum ein, so kann dies schnell problematisch werden. Also sollte man versuchen Maßnahmen zu treffen, damit es gar nicht erst zu Schimmelbildung oder feuchten Stellen und Flecken kommt. Um die richtigen Maßnahmen zu treffen, sollte man wissen wo die Feuchtigkeit ihren Ursprung hat und was für Gefahren eine zu hohe Luftfeuchtigkeit für den Körper haben kann.

Gefahren feuchter Räumlichkeiten

Unser Körper braucht, um sich wohl zu fühlen ein ausgeglichenes Raumklima, das bedeutet es darf weder zu trocken noch zu feucht sein. Um das richtige Klima zu erlangen kann ein Luftreiniger eingesetzt werden. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Einige arbeiten mit der sogenannten Ionen Technologie, andere haben einen eingebauten Kohlefilter um die Luft von Schadstoffen und unliebsamen Gerüchen zu reinigen. Die richtige Luftfeuchtigkeit in unseren Wohnräumen ist deshalb so wichtig, weil unser Körper in zu feuchten Räumen Probleme bekommen kann seine eigene Körpertemperatur zu regulieren. Feuchte Luft kann kaum noch Verdunstungsfeuchte aufnehmen, da sie bereits gesättigt ist und so kann unser Körper beispielsweise den im Schlaf produzierten Schweiß nicht los werden. Doch noch eine zweite Gefahr lauert in zu feuchten Räumen. Schimmelsporen und Schimmelpilze bevorzugen ein feuchtes Klima und finden hier ihren benötigten Nährboden, um sich rasch zu entwickeln und zu vergrößern. Entdeckt man so einen Schimmel im Schlafzimmer sollte man schnell Maßnahmen treffen und ihn professionell beseitigen, denn sonst kann das schwerwiegende gesundheitliche Probleme wie Atemwegsprobleme oder schwere Kopfschmerzen mit sich bringen.

Was kann man gegen hohe Luftfeuchtigkeit tun

Da die Gründe und das Ausmaß oft unterschiedlich sind, je nachdem welchen Zweck die einzelnen Räume erfüllen, wollen wir uns die Räume mal im Einzelnen anschauen:

Schlafzimmer:

Beim Schlafen wird durch das Atmen viel feuchte Luft an den Raum abgegeben und zudem ist ein gutes Klima in diesem Raum besonders wichtig, sonst kann sich unser Körper nicht erholen und keine neue Kraft für den nächsten Tag tanken. Bevor man sich ins Bett legt, sollte man auf jeden Fall durch ausreichend langes Stoßlüften für einen kompletten Luftaustausch sorgen und immer, wenn es die Temperaturen oder die äußeren Gegebenheiten zulassen das Fenster während der Nacht geöffnet lassen.

Badezimmer:

Hier wird durch Duschen und Baden sehr viel Wasser in die Luft abgegeben und es ist unerlässlich nach der ausgiebigen Körperpflege die Fenster immer weit zu öffnen, nur so kann man einer Bildung von Schimmel vorbeugen. Außerdem kann man die Feuchtigkeit an Duschwänden und Trennwänden schneller los werden, wenn man mit einem Abzieher schnell einmal drüberfährt und den Wasserfilm entfernt. So reduziert man auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich Schimmel in die Fugen der Fliesenwände setzt.

Kellerräume:

Viele trocknen ihre Wäsche in den Kellerräumen oder haben Waschmaschinen und Kondenstrockner dort aufgestellt. Gehört man auch zu den Leuten, die ihre Wäsche dort trocknen, dann sollte man regelmäßig Lüften. Vorsicht ist allerdings an besonders heißen Sommertagen geboten. denn die Kellerräume sind meistens deutlich kühler als die Außentemperatur und würde die warme Luft von draußen nun durchs Lüften auf die kalte Luft im Keller treffen, dann würde sich die Feuchtigkeit im Keller noch zusätzlich erhöhen. In diesem Fall also besser die Wäsche direkt in die Sonne hängen oder aber nur früh am Morgen die Räume lüften.