Fitness für den guten Zweck

Geld für einen guten Zweck zu sammeln, muss nicht immer mit einer regelrechten Spenden-Gala zusammenhängen. Inzwischen gibt es auch viele andere Möglichkeiten, um sich sinnvoll einzubringen und Projekte zu unterstützen, die auf anderen Wegen Geld für unterschiedliche Aktionen sammeln.

Wie wäre es beispielsweise mit etwas Fitness? Seit einigen Jahren werden Wohltätigkeitsveranstaltungen mit ungewöhnlichen Ideen immer mehr Bedeutung beigemessen. Heutzutage möchte sich fast jeder fit halten und das Beste für seine Gesundheit tun. Zum Beispiel lässt sich während einer Sporteinheit Geld für gute Zwecke sammeln. Genau das verfolgen unterschiedliche Kurse, die in ganz Deutschland angeboten werden.

Das Konzept: Der Sponsor zahlt für jeden Teilnehmer des Kurses einen bestimmten Betrag. Am Ende entrichtet der Veranstalter diesen schließlich an ein ausgewähltes Sozialprojekt. Dabei kann es sich sowohl um ärmere Familien handeln, den Naturschutz, oder aber eine Operation, deren Finanzierung die Eltern für ihr Kind nicht übernehmen können. Im Grunde ist der Anlass jeweils unerheblich. Fakt ist jedoch, dass viele an solchen Events und Workshops teilnehmen. Einfach, um etwas Gutes zu tun.

Der Sport steht nicht im Vordergrund

Bei vielen Events dieser Art spielt vor allem der Spaß an der Sache eine große Rolle und der Wille, dass so viele wie nur möglich mitmachen. Denn umso mehr Geld lässt sich auch für den bestimmten Zweck sammeln. Dabei ist es nicht wichtig, ob es sich um einen Marathonlauf handelt, Sporteinheiten wie Yoga, oder aber Crosstraining.

Die Veranstaltung muss nicht einmal innerhalb eines Fitness-Studios stattfinden. Oftmals genügt ein großes Treffen im Stadtpark. Zu anderen Gelegenheiten ist es sogar völlig legitim, den Sport einfach zu Hause zu erledigen, wenn man die nachfolgenden Fälle näher betrachtet.

In der Vergangenheit gab es nämlich bereits Unternehmungen dieser Art, um für Kinder in Not zu sammeln. Hierbei wurde beispielsweise von Feuerwehren ein Lauf veranstaltet. Jede Stunde, die ein Feuerwehrmann – zum Teil in voller Arbeitsmontur – auf dem Laufband verbrachte, wurde ein bestimmter Betrag gezahlt. Auf diese Weise kam relativ viel Geld zusammen, welches am Ende schließlich dem bestimmten Zweck gespendet wurde.

Aktionen von Personen der Öffentlichkeit

Eine andere Maßnahme ergriffen verschiedene Influencer von YouTube und Co. mit der Initiative #burpees4good, beziehungsweise #curls4good. Hier ging es darum, innerhalb von 60 Sekunden so viele Burpees wie nur möglich zu absolvieren. Die Zahl der Wiederholungen wurde am Ende über eine wohltätige Organisation abgerechnet.

Den Betrag spendete man zum Zweck der Nothilfe. Neben Burpees war es außerdem möglich, stattdessen Bizepscurls mit einer Hantelstange auszuführen. Dabei lag das Gewicht jeweils bei den Männern bei 30 Kilogramm. Die Frauen stemmten stattdessen 15 Kilogramm. Pro Wiederholung zahlte der Sponsor schließlich einen Euro an die Aktion „Deutschland hilft“.

Eine Initiative, die sehr ähnlich aufgebaut war, hieß #1MillionLiegestützeChallenge, die besonders auf Twitter und YouTube gefördert wurde. Hieran nahmen nicht nur namhafte Personen aus den Social Networks teil, sondern auch ganze Schulen. Ähnlich wie bei dem bereits vorher erwähnten Konzept, zahlte hierbei ein Sponsor – in diesem Fall der YouTuber Sascha Huber – einen Eurocent pro absolviertem Liegestütz.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen

Bei den meisten dieser Events kommt jedes Mal eine beachtliche Summe zustande, die am Ende ausgezahlt wird. Gibt es einen Mindestbetrag, den man sich von der Sammelaktion verspricht, wird dieser meist noch übertroffen. Dementsprechend ist es für alle Beteiligten ein großer Erfolg und macht Lust darauf, erneut an solchen Ereignissen teilzunehmen.

Allerdings ist es genauso wichtig, dass man sich, sofern man sich an einer solchen Aktion beteiligt, sicher sein kann, dass alles mit rechten Dingen abläuft. Ein Tipp: Das Ergebnis sollte an irgendeiner Stelle öffentlich einsehbar sein. Denn nur wenn gesichert ist, dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, war es die ganze Mühe wert.

Was wenn man selbst teilnehmen will?

Für gewöhnlich sind solche Ereignisse immer auf öffentlichen Webseiten zu finden. Mitmachen kann meist jeder, ohne jegliche Vorkenntnisse oder Erfahrung. Wichtig ist nur, dass man pünktlich zum Workshop, etc. erscheint und natürlich möglichst gesund ist, damit der Veranstalter sich darum nicht auch noch sorgen muss.