Die Vorteile von Onlinekrediten

Die sich immer weiter ausbreitende Digitalisierung bringt es mit sich, dass vieles von zuhause aus online erledigt wird. In Deutschland nutzen beispielsweise über drei Viertel der Internetuser die Waren- und Dienstleistungsangebote des Netzes. Menschen, die ein Darlehen aufnehmen möchten, entscheiden sich vermehrt für einen Onlinekredit. Sie profitieren von zahlreichen Vorteilen, darunter:

1. Vorwiegend stellen Online-Banken Sofortkredite Das heißt, sowohl die Bewilligung als auch Auszahlung erfolgt meist deutlich schneller als bei einem Offline-Kreditinstitut.

2. Durch einen einfachen Kreditvergleich im Internet erhält man in kurzer Zeit verschiedene Anbieter mit ihren individuellen Konditionen auf einen Blick.

3. In der Regel ist die finanzielle Belastung niedriger, da Direktbanken über eine günstigere Kostenstruktur verfügen. So wird teilweise keine Bearbeitungsgebühr erhoben, wodurch ein geringerer Zinsaufwand entsteht.

Online-Banken bieten Regions-Unabhängigkeit

Gleich, wo ein potentieller Kreditnehmer wohnt oder sein Unternehmen betreibt, deutschlandweit kann von zuhause aus ein Darlehen beantragt werden. Hingegen arbeiten Filialbanken eher regional bezogen. Zudem kostet es viel Zeit, verschiedene Geldinstitute aufzusuchen, um Vergleichsmöglichkeiten zu erhalten.

Zeiteinsparung bei Onlinekrediten

Zum einen haben Kreditnehmer die Möglichkeit, an sieben Tagen in der Woche praktisch rund um die Uhr ein Darlehen online zu beantragen. Dies kommt insbesondere Arbeitnehmern zugute, die zu den allgemeinen Geschäftszeiten von Banken in ihren Beruf eingebunden sind. Zum anderen können über das Internet mit geringem Zeitaufwand gleich mehrere Angebote eingeholt und verglichen werden. Meist lassen sich die benötigten Unterlagen online an das Kreditinstitut übermitteln. So erspart man sich den Weg zur Post und die Papiere kommen in Sekundenschnelle an. Infolge kann die Prüfung der Dokumente zeitnah vorgenommen werden. Man erhält dadurch früher die Bewilligung und damit auch das Geld. Bei manchen Online-Anbietern dauert es nur zwei Tage ab Antragstellung, bis die Auszahlung erfolgt.

Sicherheit beim Onlinekredit ist gegeben

Viele Menschen haben Angst vor dem Missbrauch oder dem Diebstahl von Daten im Internet. Die Bedenken sind jedoch unnötig, denn in der Regel werden die Informationen über SSL-verschlüsselte Seiten an die Online-Bank übergeben. Dadurch haben Fremde keinen Zugriff auf die Angaben. Derartige Webseiten lassen sich an dem kleinen goldenen Schloss in der unteren Ecke des Browsers erkennen. Zudem steht bei der Internetadresse anstelle von „http“ „https“.

Welche Unterlagen sind für die Beantragung eines Onlinekredites notwendig?

Gleich, ob man einen Kredit über das Internet oder bei einer Filialbank beantragt, bestimmte Unterlagen werden ausnahmslos verlangt. Dazu gehört ein Identitätsnachweis des Antragstellers. Für die Online-Beantragung reicht eine Kopie der Vorder- und Rückseite des Personalausweises. Wer nur über einen Reisepass verfügt, kann damit rechnen, noch eine amtliche Einwohnermeldeamtsbescheinigung (nicht älter als sechs Monate) vorlegen zu müssen. Dies begründet sich auf das Fehlen der Wohnadresse im Reisepass. Ausländer mit ständigem Wohnsitz in Deutschland benötigen außerdem eine Kopie ihrer Aufenthaltsgenehmigung.

Weiterhin ist in jedem Fall ein Einkommensnachweis des Antragstellers erforderlich. Dieser erfolgt entweder über den Rentenbescheid oder die Lohn- bzw. Gehaltsabrechnungen der letzten zwei bis drei Monate. Einige Kreditinstitute fordern außerdem einen Auszug von dem Konto, auf welches das Einkommen überwiesen wird. In den meisten Fällen genügt der neueste Kontoauszug, manchmal muss auch ein längerer Zeitraum belegt werden.