Monatsarchiv: Januar 2020

Die Digitalisierung macht Schulungen nötig

Die Digitalisierung spielt in nahezu allen Wirtschaftsbereichen eine wichtige Rolle. Doch nicht die technische Ausstattung allein entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg einer digitalen Transformation. Genauso wichtig ist es, die Mitarbeiter mitzunehmen und für das Thema zu begeistern. Denn nur wenn diese vorhandene Technologien und Möglichkeiten kennen, beherrschen und einsetzen, gelingt der Schritt in die Zukunft. Professionelle Schulungen und Weiterbildungen sind daher extrem wichtig.

Immer mehr Unternehmen nehmen eine digitale Transformation vor

Die Digitalisierung bringt für Unternehmen viele Vorteile mit sich. So können Daten beispielsweise in der Cloud abgelegt werden und stehen somit allen Mitarbeitern immer und überall zur Verfügung. Zudem sind wichtige Informationen dank Algorithmen leicht auffindbar und der Einsatz von Ressourcen lässt sich optimieren. Gerade für eine Industrienation wie Deutschland ist es wichtig, im digitalen Bereich nicht den Anschluss zu verlieren. Nur wenn deutsche Unternehmen in der digitalen Welt auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sind, bleibt der Wirtschaftsstandort Deutschland ein Erfolgsmodell wie bisher.

Dafür ist es wichtig, Investitionen zu tätigen. Neue Technologien müssen angeschafft und implementiert werden. Hierbei ist es unerlässlich, ein Digitalkonzept zu verfolgen und alle Unternehmensprozesse an diesem auszurichten. Die IT der Unternehmen muss für die neuen Herausforderungen ausgerüstet werden. Außerdem kommt es darauf an, eine für die Digitalisierung zuständige Fachkraft einzusetzen. Nur so lassen sich Einzelmaßnahmen koordinieren und zu einem Gesamtkonzept zusammenfügen.

Schulungen und Weiterbildungen sind unerlässlich

Doch nicht nur die Technik allein ist für eine erfolgreiche digitale Transformation entscheidend. Nur wenn die Mitarbeiter diese annehmen und einsetzen, haben die neuen Geräte und Maschinen einen Wert für den Betrieb. Studien zeigen jedoch, dass viele Angestellte noch mit der Digitalisierung fremdeln. Sie haben Angst, eines Tages durch eine künstliche Intelligenz ersetzt zu werden oder von den neuen Anforderungen überfordert zu sein. Eine wichtige Aufgabe von Unternehmen besteht darin, solche Ängste abzubauen.

Das gelingt am besten durch Schulungen und Weiterbildungen, wie sie zum Beispiel Medienreich anbietet. Sobald die Belegschaft die digitalen Technologien beherrscht und praktisch anwendet, baut sie jede Menge Hemmschwellen ab. Durch den praktischen Einsatz verliert die Digitalisierung ihren Schrecken und wird zu einem nützlichen Werkzeug für den Arbeitsalltag. Das gilt für alle erdenklichen Tools von Photoshop über Indesign bis hin zu After Effects und Inventor.

Mitarbeiter motivieren und begeistern

Wer erfolgreich digitalisieren möchte, muss bei den Angestellten Begeisterung für das Thema wecken. Das gelingt am besten, indem den Mitarbeitern die Vorteile der Digitalisierung vor Augen geführt werden. Viele Aufgaben lassen sich dank digitaler Hilfsmittel viel schneller und effizienter erledigen als bisher. Das sorgt für Erfolgserlebnisse und für Motivation. Außerdem fallen viele organisatorische und bürokratische Aufgaben weg. Diese erledigen Maschinen meist viel schneller als Menschen. Die Belegschaft kann sich somit auf wesentliche, interessante und kreative Aufgaben fokussieren und beispielsweise im Home Office arbeiten.

Wichtig ist, dass beim Thema Digitalisierung der Datenschutz immer mitgedacht wird. Nach wie vor sitzen die größten Gefahrenquellen für Unternehmensdaten vor den Rechnern. Deswegen ist es wichtig, dass sich Schulungen und Weiterbildungen nicht auf technisches Fachwissen allein beschränken. Stattdessen müssen auch ein sorgfältiger Umgang mit Daten und der Einsatz von Verschlüsselungen und Sicherheits-Tools erlernt und angewendet werden.

Die Vorteile von Onlinekrediten

Die sich immer weiter ausbreitende Digitalisierung bringt es mit sich, dass vieles von zuhause aus online erledigt wird. In Deutschland nutzen beispielsweise über drei Viertel der Internetuser die Waren- und Dienstleistungsangebote des Netzes. Menschen, die ein Darlehen aufnehmen möchten, entscheiden sich vermehrt für einen Onlinekredit. Sie profitieren von zahlreichen Vorteilen, darunter:

1. Vorwiegend stellen Online-Banken Sofortkredite Das heißt, sowohl die Bewilligung als auch Auszahlung erfolgt meist deutlich schneller als bei einem Offline-Kreditinstitut.

2. Durch einen einfachen Kreditvergleich im Internet erhält man in kurzer Zeit verschiedene Anbieter mit ihren individuellen Konditionen auf einen Blick.

3. In der Regel ist die finanzielle Belastung niedriger, da Direktbanken über eine günstigere Kostenstruktur verfügen. So wird teilweise keine Bearbeitungsgebühr erhoben, wodurch ein geringerer Zinsaufwand entsteht.

Online-Banken bieten Regions-Unabhängigkeit

Gleich, wo ein potentieller Kreditnehmer wohnt oder sein Unternehmen betreibt, deutschlandweit kann von zuhause aus ein Darlehen beantragt werden. Hingegen arbeiten Filialbanken eher regional bezogen. Zudem kostet es viel Zeit, verschiedene Geldinstitute aufzusuchen, um Vergleichsmöglichkeiten zu erhalten.

Zeiteinsparung bei Onlinekrediten

Zum einen haben Kreditnehmer die Möglichkeit, an sieben Tagen in der Woche praktisch rund um die Uhr ein Darlehen online zu beantragen. Dies kommt insbesondere Arbeitnehmern zugute, die zu den allgemeinen Geschäftszeiten von Banken in ihren Beruf eingebunden sind. Zum anderen können über das Internet mit geringem Zeitaufwand gleich mehrere Angebote eingeholt und verglichen werden. Meist lassen sich die benötigten Unterlagen online an das Kreditinstitut übermitteln. So erspart man sich den Weg zur Post und die Papiere kommen in Sekundenschnelle an. Infolge kann die Prüfung der Dokumente zeitnah vorgenommen werden. Man erhält dadurch früher die Bewilligung und damit auch das Geld. Bei manchen Online-Anbietern dauert es nur zwei Tage ab Antragstellung, bis die Auszahlung erfolgt.

Sicherheit beim Onlinekredit ist gegeben

Viele Menschen haben Angst vor dem Missbrauch oder dem Diebstahl von Daten im Internet. Die Bedenken sind jedoch unnötig, denn in der Regel werden die Informationen über SSL-verschlüsselte Seiten an die Online-Bank übergeben. Dadurch haben Fremde keinen Zugriff auf die Angaben. Derartige Webseiten lassen sich an dem kleinen goldenen Schloss in der unteren Ecke des Browsers erkennen. Zudem steht bei der Internetadresse anstelle von „http“ „https“.

Welche Unterlagen sind für die Beantragung eines Onlinekredites notwendig?

Gleich, ob man einen Kredit über das Internet oder bei einer Filialbank beantragt, bestimmte Unterlagen werden ausnahmslos verlangt. Dazu gehört ein Identitätsnachweis des Antragstellers. Für die Online-Beantragung reicht eine Kopie der Vorder- und Rückseite des Personalausweises. Wer nur über einen Reisepass verfügt, kann damit rechnen, noch eine amtliche Einwohnermeldeamtsbescheinigung (nicht älter als sechs Monate) vorlegen zu müssen. Dies begründet sich auf das Fehlen der Wohnadresse im Reisepass. Ausländer mit ständigem Wohnsitz in Deutschland benötigen außerdem eine Kopie ihrer Aufenthaltsgenehmigung.

Weiterhin ist in jedem Fall ein Einkommensnachweis des Antragstellers erforderlich. Dieser erfolgt entweder über den Rentenbescheid oder die Lohn- bzw. Gehaltsabrechnungen der letzten zwei bis drei Monate. Einige Kreditinstitute fordern außerdem einen Auszug von dem Konto, auf welches das Einkommen überwiesen wird. In den meisten Fällen genügt der neueste Kontoauszug, manchmal muss auch ein längerer Zeitraum belegt werden.

Das Problem mit Fast Fashion

Ähnlich wie beim Fast Food geht es bei der „schnellen Mode“ um die möglichst schnelle Herstellung von Massenware, die dann günstig an die breite Masse verkauft wird. Dabei werden stetig neue Modetrends geschaffen, die wieder neue Kollektionen hervorbringen und somit beim Käufer permanent neues Interesse wecken. Jedes jahr bringen einzelne Marken bis zu 24 Kollektionen pro Jahr heraus, das sind zwei Kollektionen pro Monat. Wir fragen uns, ist das wirklich notwendig? Denn Fast Fashion bringt so einige Probleme mit sich.

Um die Kleidung so billig wie möglich verkaufen zu können, wird sie massenweise in Ländern mit niedrigeren Löhnen hergestellt. Die Produkte sind kurzlebig, alles ist darauf ausgelegt, dass der Käufer möglichst schnell neue Kleidung kauft. Und das ist immer mehr zu einer Gewohnheit für uns Konsumenten geworden: So kaufe ich mir schnell eine neue Bluse, nur weil eine Feier ansteht. Ist ja nichts dabei, sie kostet fast kein Geld. Wir ersetzen unsere Sachen so schnell, dass sie ihren Wert verlieren. Dabei ist es so einfach, diese Gewohnheiten zu brechen und mehr Wert auf faire Kleidung zu legen.

Als Shop ist es uns immens wichtig zu zeigen, dass bereits Kleinigkeiten eine große Auswirkung haben können. Keiner ist sofort perfekt, aber gerade das Unperfekt sein macht uns Menschen aus. Durch kleine Schritte, wie zum Beispiel die Wahl eines ethischen und nachhaltigen Shops, kannst auch du einen Unterschied bewirken.

Wohin mit der Überproduktion?

Dadurch dass die günstige Kleidung in großen Massen produziert wird, entsteht eine erhebliche Überproduktion, welche von den Unternehmen nicht verkauft wird. Die neue Saisonware kommt also auf den Markt, während die alten Trends noch im Laden hängen. Oftmals sitzen diese dann auf Bergen unverkaufter Ware, die sie dann vernichten. Die Ware ist von so geringem Wert, dass es für die Unternehmen günstiger ist, sie wegzuschmeißen, als sie zu günstigeren Preisen anzubieten oder aufzuarbeiten.

Umweltverschmutzung

Für die Produktion eines Kleidungsstückes werden wertvolle Ressourcen wie Baumwolle, Erdöl und Wasser benötigt. Generell wird in der Fast Fashion Industrie mehr produziert, als überhaupt benötigt wird. Dabei werden knappe Ressourcen verschwendet, ohne dass eine Notwendigkeit für die dadurch gewonnenen Produkte besteht.

Außerdem verursacht die Herstellung chemische Abfälle, die durch das Färben und Bleichen der Kleidung in die Gewässer geraten. Zusätzlich entstehen durch die hohe Produktion immense CO2 Emissionen, die den Treibhauseffekt vorantreiben. All das schädigt unser Klima.

Ausbeutung der Arbeiter/innen

Damit die Fast Fashion Textilien so günstig wie nur möglich produziert werden können, wird die Herstellung vorwiegend in Ländern des globalen Südens ausgelagert, denn dort gibt es meist nur sehr niedrige oder gar keine Mindestlöhne. Die Näherinnen und Näher werden in den Fabriken zu extremen Höchstleistungen genötigt und leiden dabei unter den schlechten Arbeitsbedingungen.  Die bei der Produktion freigesetzten Chemikalien haben bereits zu mehreren Unfällen geführt und schaden den Arbeitern körperlich. Auch Kinderarbeit und Ausbeutung sind in diesem Sektor leider keine Seltenheit.

Was hilft gegen Fast Fashion?

Die gute Nachricht ist, dass es immer mehr Unternehmen gibt, die faire Kleidung herstellen.

Auch bei uns hast du die Möglichkeit, Slow Fashion zu unterstützen. Wir setzen uns sowohl für eine bessere Herstellung als auch für die Umwelt ein.

Generell wird es immer einfacher, Fast Fashion zu entgehen. Zum einen kannst du Kleidung kaufen, die Öko- und Biosiegel tragen und somit gezielt nach fair hergestellten Kleidungsstücken suchen. Ein Nachteil ist dabei der höhere Preis. Dieser ist aber definitiv gerechtfertigt und lohnt sich nicht nur für die Produzenten. Die Näherinnen und Näher werden besser bezahlt, die Umwelt wird geschont und letztlich erhältst du ein Kleidungsstück, das auch deutlich langlebiger ist, als die Alternativen aus dem Billighandel.

Wenn du etwas knapp bei Kasse bist, gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Du kannst zum Beispiel bevorzugt in Second Hand Läden einkaufen. Dadurch gibst du kein Geld mehr in der Fast Fashion Industrie aus und verlängerst zusätzlich die Lebenszeit dieser Klamotten.

Generell raten wir dir, deine Kleidungsstücke oft zu tragen und nicht nach nur einem Jahr wieder wegzuschmeißen. Das alleine hilft schon, sich gegen Fast Fashion einzusetzen.

Fast Fashion vs. Slow Fashion

Die Slow Fashion Industrie arbeitet gegen den enormen Konsum der Billigmode. Ziel ist eine nachhaltige und ethisch vertretbare Kleiderproduktion, die qualitativ hochwertige Produkte herstellt und die Umwelt schont. Die Kleidung aus Slow Fashion Marken ist daher langlebiger und soll so unser Kaufverhalten verändern.

Slow Fashion ist generell ein Gegenpol zu Fast Fashion, vor allem der Wegwerfmode. Sie steht für weniger Kollektionen und zeitloser Kleidung aber auch faire Arbeitsbedingungen entlang der kompletten Produktionskette. Dabei stehen natürliche Materialien und Farben im Mittelpunkt.

Ein Großteil dieser  Kleidungsstücke ist durch eigene Fairtrade-Siegel oder ähnlichen Zertifikaten, wie z.B. dem GOTS-Zertifikat oder dem Fairwear Zertifikat, gekennzeichnet.

Do It Yourself

Eine weitere tolle Alternative ist es aber auch, sich die Kleidungsstücke selbst herzustellen. Mit ein bisschen Geschick gelingen tolle ganz individuelle Lieblingsstücke, die den Vorteil haben, dass sie absolut einzigartig und genau auf den eigenen Körper zugeschnitten sind. Du kannst Stoffe mit den verschiedensten Mustern überall kaufen und auch hier kannst du auf eine ökologische Herstellung achten. Wenn du dabei noch ein bisschen Übung brauchst, findest du online viele tolle Kurse und Anleitungen zum Nähen lernen.

Upcycling bzw. Reparieren

Wer bereits viel Kleidung im Schrank hat, kann statt neuer Teile herzustellen, auch die vorhandenen Lieblingsstücke neu aufpeppen oder kaputte Kleidung selbst flicken.

Kleinere Löcher kannst du ganz schnell selbst beseitigen, wenn du die richtige Technik kennst. Dadurch leben deine Kleidungsstücke noch länger und vor allem bei qualitativ hochwertigen Produkten lohnt sich der Griff zur Nadel.

Verwaschene Teile können mit einer neuen Farbe wieder in einem ganz anderen Licht erscheinen und oftmals sind es kleine Hingucker wie zum Beispiel Aufnäher oder verkürzte Ärmel, die einem Kleidungsstück neuen Charme verleihen.

Natürlich sollst du nicht auf moderne, trendige Mode verzichten, sondern vielmehr darüber nachdenken, was du einkaufst. Es gibt mittlerweile einfache Möglichkeiten fair und nachhaltig zu shoppen. Auch uns ist eine faire Herstellung und der Schutz der Umwelt sehr wichtig. Dank nachhaltigen Shops haben “beide Seiten” viel mehr Spaß an der Mode: die Produzenten und die Käufer.

Fast Fashion liegt zwar leider immer noch im Trend, doch das Bewusstsein für ökologische Themen steigt und selbstgemachte Mode sowie nachhaltig produzierte Slow Fashion trumpfen mit besserer Qualität, fairen Arbeitslöhnen und ökologischer Herstellung auf.